Square du Petit Sablon


Der Square du Petit Sablon (auch Place du Petit Sablon genannt) ist nicht nur irgendein Ausflugsziel in Brüssel. Dieses malerische Kleinod im flämischen Stil der Neo-Renaissance ist wahrlich einer der bezauberndsten Farbtupfer in Brüssels Innenstadt.

Square du Petit Sablon

Das Ziel des Gartens Square du Petit Sablon

Die Geschichte des Square du Petit Sablon geht auf das Jahr 1880 zurück. Damals entschied sich der Brüsseler Bürgermeister Charles Buls dafür, die Stadtviertel Brüssels noch schöner und attraktiver zu gestalten. Aus dieser Idee ist der Platz entsprungen – eine grüne Oase inmitten einer Großstadt, in der genügend Raum für eine Verschnaufpause ist. Genau hier ließ der Architekt Henri Beyaert seinem Können und seiner Fantasie freien Lauf, um diesen charmanten Garten zu erschaffen. Das Resultat kann sich sehen lassen. Schließlich lässt der symmetrisch angelegte Platz nicht nur Herzen von Hobby-Botanikern höher schlagen. Die neun Buschformationen sind im Place du Petit Sablon mit Bedacht angelegt. Jedes einzelne dieser Gewächse symbolisiert eine von neun einstigen belgischen Provinzen.

Statuen mit großer Aussagekraft

Doch es sind nicht nur die Buschformationen, die den speziellen Charme des Square du Petit Sablon unterstreichen. Skulpturen und Monumente unterstreichen die Vielfältigkeit des Place du Petit Sablon. Da wären zum einen die zehn Statuen, die den hinteren Teil des Gartens verzieren. Jede einzelne dieser Figuren bildet einen der größten Humanisten Belgiens ab, darunter Louis van Bodeghem, Rombaud Dodonée, Abraham Ortélius oder Mercator. Ein weiterer Blickfang ist der fantastische schmiedeeiserne Zaun, der von insgesamt 48 Säulen im romanischen Stil verziert ist. Auf diesen Säulen sind wiederum 48 Statuen aus Bronze befestigt, die symbolisch für die Handwerkszünfte Brüssels stehen.

Erinnerungen an historische Momente

Unverkennbar bilden Statuen der Grafen von Hornes und Egmont das Zentrum des Square du Petit Sablon. Beide Blaubüter gingen im 16. Jahrhundert in die Geschichte ein, als sie sich gegen die Tyrannenherrschaft der Spanier aufbäumten. Somit ist der Garten nicht nur der perfekte Ort für eine Verschnaufpause. Zugleich haben Besucher an diesem Ort die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. In dem Mini-Park stehen mehrere Bänke zur Verfügung. Der Place du Petit Sablon ist barrierefrei angelegt.

Ein Ausflugshighlight: ein Abstecher zum Place du Grand Sablon

Wer auf einem Besuch zum Place du Petit Sablon auf den Geschmack gekommen ist, sollte die Erkundungstour am Place du Grand Sablon fortsetzen. Dieser Platz des gleichnamigen Stadtviertels ist heute ein beliebter Treffpunkt Einheimischer und Auswärtiger, die sich auf einen Plausch treffen oder durch umliegende Antiquitätenshops flanieren wollen. Verführerisch duftet es in angrenzenden Cafés und Restaurants nach frischem Cappuccino oder einer köstlichen belgischen Waffel. An warmen Tagen sind die Straßen mit Menschen gefüllt, die sich zum Brunch verabreden oder ihren Wochenend-Spaziergang genießen möchten. An Wochenenden füllt sich der Markt regelmäßig mit fliegenden Händlern, die ihre Antiquitäten an den Mann oder die Frau bringen möchten. Doch ganz gleich, ob reges Markttreiben herrscht oder nicht – dieses Ausflugsziel krönt jeden Abstecher zum Garten.

Aushängeschilder eines Brüsseler Stadtviertels

Beide Touristenmagneten sind Aushängeschilder eines Wohnviertels, das in der Vergangenheit für lange Zeit ein sandiges Sumpfgebiet gewesen ist. Daher rührt auch der Name des Stadtviertels. Sablon bedeutet nichts anderes als Sable – auf deutsch Sand. Doch daran erinnert heute nichts mehr.

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