Anreise nach Brüssel


Mehrere Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch nach Brüssel. Ob mit dem Flugzeug, der Bahn, per Bus oder mit dem Auto – die Anreise nach Brüssel ist über verschiedene Wege möglich. Wir liefern die wichtigsten Informationen dazu.

Anreise nach Brüssel - Flugreisen nach Brüssel

Die Flughäfen in Brüssel werden mehrmals pro Tag durch Flüge aus dem nahen Ausland bedient. Der internationale Airport ist rund 15 Kilometer östlich der Metropole entfernt. Dieser Flughafen ist in Brüssels Vorort Zaventum zu Hause. Wesentlich wichtiger für Billigfluglinien ist jedoch der Airport Charleroi-Gosselies. Dieser Verkehrsknotenpunkt befindet sich ungefähr 50 Kilometer im Süden Brüssels. Über den öffentlichen Nahverkehr werden regelmäßige Verbindungen angeboten, so dass Reisende problemlos zwischen dem internationalen Flughafen und der Innenstadt hin und her pendeln können. Auf dieser Strecke verkehrt eine Regionalbahn. Zusätzlich fährt der Airport City Express im 20-Minuten-Takt, um an Stationen wie den Brüsseler Bahnhöfen Gare Centrale und Gare du Midi Halt zu machen. Die beiden Bahnhöfe sind nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. Weiterhin können Reisende mit regulären Buslinien oder einer Airport Line von A nach B gelangen. Diese Verkehrsmittel fahren zwischen dem Flughafen sowie der Stadt umher. Busse stehen ebenfalls am Airport Charleroi-Gosselies zur Verfügung, um Passagiere regelmäßig ins Stadtzentrum von Brüssel zu befördern.

Anreise nach Brüssel mit dem Flugzeug

Anreise nach Brüssel mit dem Flugzeug

Anreise nach Brüssel mit der Bahn - Regelmäßige Bahnverbindungen von verschiedenen Städten Deutschlands

Für den Bahnverkehr hat sich Brüssel als nordsüdlicher und westöstlicher Verkehrsknotenpunkt des französischen, deutschen und niederländischen Bahnsystems etabliert. Dadurch sind die Bahnverbindungen in Richtung Brüssel hervorragend ausgebaut. Über die Deutsche Bahn sowie den französischen Thalys werden mehrmals pro Tag Bahnfahrten nach Brüssel angeboten. Beide Gesellschaften offerieren regelmäßig spezielle Rabatte und Sonderangebote, so dass die Fahrten besonders günstig buchbar sind. Bis zu fünfmal pro Tag bedient der Thalys die Strecke von Köln über Aachen bis nach Brüssel. Der ICE macht auf seiner Fahrt in Richtung Brüssel viermal je Tag an den Bahnhöfen in den Städten Frankfurt, Köln und Aachen Halt. Dieses Angebot der Deutschen Bahn wird zusätzlich durch weitere IC-Verbindungen in Richtung Brüssel ergänzt.

Züge verkehren regelmäßig von Österreich und der Schweiz

Wer eine Anreise nach Brüssel ab Wien plant, ist mit den Angeboten der ÖBB gut bedient. In regelmäßigen Abständen machen Züge der ÖBB in den Bahnhöfen Gare du Midi und Bruxelles-Nord Halt. Aus Richtung Schweiz sorgt die SBB für gelegentliche Verbindungen nach Brüssel. International verkehrende Züge legen zumeist in einem der vier größten Bahnhöfe Brüssels einen Zwischenstopp ein. Hochgeschwindigkeitszüge fahren besonders häufig den nahe dem Stadtzentrum gelegenen Bahnhof Gare du Midi an. Züge aus dem Nahverkehr durch Deutschland oder Belgien sind vor allem am Wochenende unterwegs.

Anreise nach Brüssel mit der Bahn

Anreise nach Brüssel mit der Bahn

Busreisen als preiswerte Option

Außerdem gibt es einige Buslinien, die innerhalb Europas in die belgische Hauptstadt fahren. Darunter befinden sich auch einige Busgesellschaften, die in deutschen Städten Halt machen. Einige dieser Unternehmen sind Eurolines oder die Deutsche Touring. Ein Blick auf die Fahrpläne der Anbieter gibt darüber Aufschluss, von welcher Stadt aus die Busse zu welchem Zeitpunkt nach Brüssel verkehren.

Tipps zur Anreise nach Brüssel mit dem Auto

Eine Anfahrt mit dem Auto ist über mehrere Straßen möglich. Mögliche Optionen sind die Autobahnen E 40 von Aachen nach Lüttich, die E 34 von Eindhoven nach Antwerpen oder die E 411 von Luxembourg nach Namur. Bitte achten Sie darauf, dass Sie den Schildern in Richtung "Brüssel Centrum" bzw. "Bruxelles Centre" folgen. In der Stadt gibt es mehrere Parkhäuser oder Tiefgaragen, in denen Sie Ihre Fahrzeuge abstellen können. Mittlerweile hat Brüssel eine Umweltzone eingerichtet, für welche sich Autofahrer aus Deutschland via Internet anmelden müssen. Auch wenn Kfz-Besitzer die damit verbundenen Auflagen erfüllen, ist diese Registrierung mittlerweile verpflichtend. Eine Plakette ist nicht notwendig. Die Regelung betrifft insbesondere ältere Dieselfahrzeuge der Euro-Abgasnormen von 0 bis 1. Diese Kfz erhalten mittlerweile nur noch Tagespässe für 35 Euro, mit denen die Einfahrt in die Stadt Brüssel maximal achtmal pro Jahr gestattet ist. Ab 2019 sind nur noch Diesel der Kategorien 3 bis 6 sowie Benziner der Klassen 2 bis 6 erlaubt. Wer diese Regeln missachtet, muss mit Bußgeldern von 150 bis 350 Euro rechnen. Auf Nummer sicher gehen Autofahrer dann, wenn sie einfach die Park & Ride-Parkplätze rund um Brüssel nutzen. Alternativ ist eine Weiterfahrt mit anderen Verkehrsmitteln möglich.

Anreise nach Brüssel mit dem Auto

Anreise nach Brüssel mit dem Auto

Verkehrsregeln auf Belgiens Straßen

Bei einer Autoreise durch Belgien sollten sich Autofahrer zudem vor Augen führen, dass sich die Verhältnisse im Straßenverkehr deutlich von denen in Deutschland unterscheiden. Preise für Normal- und Superbenzin unterscheiden sich nicht deutlich voneinander. Innerorts sind Höchstgeschwindigkeiten von 50 km/h sowie außerorts von 70 bzw. 90 km/h in Flandern sowie der Wallonie gültig. Auf der Autobahn sowie auf Schnellstraßen ist eine Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h erlaubt. Erst für schwere Wohnmobile mit einem Gewicht von mindestens 3,5 Tonnen gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen von 90 km/h auf der Autobahn oder Schnellstraße. An der Promillegrenze von 0,5 sollte sich jeder Autofahrer orientieren. Anderenfalls sind Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro fällig. Ein Geschwindigkeitsverstoß von 10 bis 20 km/h wird mit 100 Euro geahndet. Die Strafe muss direkt vor Ort entrichtet werden.

Hilfreiche Informationen auf Autobahnschildern

Für Verwirrung sorgen die auf belgischen Autobahnschildern dargestellten Stadtnamen. Verschiedene Bezeichnungen für ein- und dieselbe Stadt (beispielsweise "Antwerpen", "Antwerp" oder "Anvers") sind in Belgien üblich. Die Namen der Städte werden jeweils in der Sprache dargestellt, die in der jeweiligen Region gesprochen wird. Dieses Beispiel ist vor allem für Brüssel interessant. Schließlich gibt es in Belgiens Hauptstadt innerhalb des Stadtgebiets einen niederländisch und französisch sprechenden Bereich. Generell sind belgische Autofahrer dafür bekannt, nicht gerade langsam über die Straßen zu düsen. Wer als Auswärtiger jedoch so schnell wie erlaubt fährt, ist stets auf der sicheren Seite. Unterschreiten Autofahrer die vorgegebene Geschwindigkeit auch nur um Nuancen, sollten sie innerorts nicht darüber verwundert sein, permanent überholt zu werden.

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