Kakao- und Schokoladenmuseum in Brüssel


Sie ist eine Versuchung, der niemand widerstehen kann: weit über die belgischen Landesgrenzen hinaus ist belgische Schokolade für ihren außergewöhnlichen Geschmack bekannt. Was liegt da näher, als dieser Delikatesse in der belgischen Hauptstadt eine eigene Ausstellung zu widmen? Schon kann der Streifzug durch das Kakao- und Schokoladenmuseum beginnen.

Informationen zum Choco-Story - dem Kakao- und Schokoladenmuseum

Adresse   Rue de l'étuve, Stoofstraat 41, 1000 Brüssel
Öffnungszeiten   Täglich von 10 Uhr – 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
Eintritt 2026   Erwachsene 16 €, Senioren (über 65 Jahre) /Studenten 14 €, Kinder (3–12 Jahre) 10 €, Kinder unter 3 Jahre frei

Choco-Story - Kakao- und Schokoladenmuseum in Brüssel

Zwei Familien, eine Vision

Die Ursprünge des Choco-Story Brüssel basieren auf der Begegnung zweier Familien, die von Beginn an eine Gemeinsamkeit miteinander teilten: die Liebe zur Schokolade. Man schrieb das Jahr 1998, als Jo Draps, Tochter des Godiva-Gründers Pierre Draps, in der belgischen Hauptstadt das Kakao- und Schokoladenmuseum ins Leben rief. Knapp zehn Jahre später übernahm ihre einzige Tochter der Gründerin Peggy van Lierde dafür, ab 2007 die Leitung des Museums. Bis heute ist die Erfolgsgeschichte der zuckersüßen Ausstellung nicht aufzuhalten. Allein im Jahr 2014 registrierte die Museumsleitung etwa 75.000 Besucher.

Das Kakao- und Schokoladenmuseum in Brüssel von Genießern für Genießer

Daraufhin dauerte es nicht mehr lange, bis eine Familie namens Van Belle in das Unternehmen einstieg. Diese Schokoladenenthusiasten waren längst keine Unbekannten mehr. Die Gründer der Choco-Story in Brügge riefen nicht nur dieses Museum, sondern zugleich Schokoladenmuseen in Prag, Paris und Mexiko ins Leben. Eddy van Belle und dessen Söhne Kevy sowie Cédric empfanden die gleiche Vorliebe und Leidenschaft für Schokolade. Ihre Mission war klar definiert: auf der ganzen Welt sammelten die Naschkatzen außergewöhnliche Objekte rund um die süße Versuchung, die sie in allen Regionen der Welt vorfanden.

Ein lehrreiches Museum mit hohem Unterhaltungswert

Im Jahr 2014 schloss sich die Familie Van Lierde-Draps mit der Familie Van Belle zusammen, und das Museum wurde zur Choco-Story Brussels, die bis heute besteht. Zusammen wollten die beiden Familien die belgische Schokolade in ihrer Qualität und Popularität erneut fördern. Das Publikum sollte ein Museum erhalten, das unterhaltsam und lehrreich zugleich ist. Und natürlich wollten die Gründer einen Ort erschaffen, der im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen geht. Heutzutage ist die Choco-Story Brussels, gelegen in der historischen Altstadt und nur wenige Schritte von der Grand-Place und dem Manneken Pis entfernt, zu einem Magneten für Schokoladenliebhaber geworden. Die Historie des braunen Golds wird vom Ursprung bis zur Anfertigung des Produkts beleuchtet. Der Eintritt umfasst mehrere Schokoladenverkostungen, eine Demonstration zur Herstellung belgischer Pralinen und einen Audioguide in 11 Sprachen.

Den eigenen Horizont erweitern

Das Choco-Story Brussels beantwortet alle offenen Fragen, die sich die meisten Besucher wahrscheinlich rund ums Thema Schokolade stellen. Mit welchen Kulturen und Traditionen ist das braune Gold verbunden? Welche Facetten bietet die belgische Schokoladenwelt? Das Museum bietet auf drei Etagen ein interaktives, lehrreiches und immersives Erlebnis. Etwa 600 Exponate, interaktive Stationen und Degustationen laden dazu ein, die Geschichte des Kakaos und der Schokolade zu entdecken – von den Mayas bis zur berühmten belgischen Praline.

Kleine schmackhafte Souvenirs im Schokoladenmuseum sichern

Wer nicht nur beobachten, sondern selbst aktiv werden möchte, kann seinen Museumsbesuch mit einem Schokoladen-Workshop erweitern. Unter der Anleitung von Chocolatiers kreieren die Teilnehmenden dabei ihre eigenen Schokoladentafeln und Köstlichkeiten, die sie anschließend mit nach Hause nehmen. Der Workshop ist ein eigenständiges Angebot und kostet (im Jahr 2026) 45 € pro Person (im Jahr 2027: 47 € pro Person). Wer schon immer wissen wollte, wie Azteken oder Mayas Kakao anbauten oder wie die Kakaobohne eigentlich in europäische Gefilde gelangte, wird im Choco-Story Brussels auf diese Fragen eine Antwort finden. Natürlich gibt es vor Ort auch eine kleine Verkaufsstelle, an der verschiedene Gaumenfreuden zur Verfügung stehen. Wer den Besuch im Schokoladenmuseum mit einem besonderen Erlebnis wie einem Workshop oder einer Führung kombinieren möchte, sollte im Voraus reservieren.

Einem Chocolatier bei seiner Arbeit über die Schulter schauen

Die Vorführungen des Chocolatiers finden bei der Choco-Story Brussels tagsüber während der regulären Öffnungszeiten statt. Hierbei nehmen sich die Chocolatiers genügend Zeit, um die Besucher über die traditionelle Produktion belgischer Pralinen zu informieren. Von Montag bis Sonntag können die Besucher das Schokoladen- und Kakaomuseum von 10 bis 18 Uhr betreten, wobei der letzte Einlass um 17 Uhr erfolgt. Die Einzeltarife für Erwachsene betragen 2026 16 Euro, für Senioren, Studenten und Personen mit eingeschränkter Mobilität 14 Euro sowie für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren 10 Euro. Kinder bis zum Alter von 2 Jahren dürfen kostenlos rein. Gruppentarife für mindestens 15 Personen bieten einen Eintritt zum Vorzugspreis. Im Jahr 2026 betragen die Kosten für den Schokoladen-Workshop 45 Euro pro Person.

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