Kakao- und Schokoladenmuseum in Brüssel


Sie ist eine Versuchung, der niemand widerstehen kann: weit über die belgischen Landesgrenzen hinaus ist belgische Schokolade für ihren außergewöhnlichen Geschmack bekannt. Was liegt da näher, als dieser Delikatesse in der belgischen Hauptstadt eine eigene Ausstellung zu widmen? Schon kann der Streifzug durch das Kakao- und Schokoladenmuseum beginnen.

Informationen zum Choco-Story - dem Kakao- und Schokoladenmuseum

Adresse   Rue de l'Etuve 41, 1000 Brüssel
Öffnungszeiten   Täglich von 10 Uhr - 17 Uhr

Choco-Story - Kakao- und Schokoladenmuseum in Brüssel

Zwei Familien, eine Vision

Die Ursprünge des Belgian Chocolate Village basieren auf der Begegnung zweier Familien, die von Beginn an eine Gemeinsamkeit miteinander teilten: die Liebe zur Schokolade. Man schrieb das Jahr 1998, als eine Familie namens Van Lierde-Draps in der belgischen Hauptstadt das Kakao- und Schokoladenmuseum ins Leben rief. Knapp zehn Jahre später entschied sich die einzige Tochter der Gründerin Peggy van Lierde dafür, ab 2007 das Museum zu leiten. Bis heute ist die Erfolgsgeschichte der zuckersüßen Ausstellung nicht aufzuhalten. Allein im Jahr 2014 registrierte die Museumsleitung etwa 75.000 Besucher.

Das Kakao- und Schokoladenmuseum in Brüssel von Genießern für Genießer

Daraufhin dauerte es nicht mehr lange, bis eine Familie namens Van Belle in das Unternehmen einstieg. Diese Schokoladenenthusiasten waren längst keine Unbekannten mehr. Die Gründer der Choco-Story in Brügge riefen nicht nur dieses Museum, sondern zugleich Schokoladenmuseen in Prag, Paris und Mexiko ins Leben. Eddy van Belle und dessen Söhne Kevy sowie Cédric empfanden die gleiche Vorliebe und Leidenschaft für Schokolade. Ihre Mission war klar definiert: auf der ganzen Welt sammelten die Naschkatzen außergewöhnliche Objekte rund um die süße Versuchung, die sie in allen Regionen der Welt vorfanden.

Ein lehrreiches Museum mit hohem Unterhaltungswert

Daraufhin wurde im Mai 2014 die bis heute bestehende Choco-Story Brussels ins Leben gerufen. Beide Familien schlossen sich zusammen, um die Qualität und Beliebtheit belgischer Schokolade noch einmal voranzutreiben. Das Publikum sollte ein Museum erhalten, das unterhaltsam und lehrreich zugleich ist. Und natürlich wollten die Gründer einen Ort erschaffen, der im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen geht. Heute ist die in der Brüsseler Gemeinde Koekelberg gelegene Schokoladenfabrik zu einem Anziehungspunkt für Schokoladenliebhaber avanciert, dessen Ausstellungsräume immer wieder aufs Neue überraschen. Die Historie des braunen Golds wird vom Ursprung bis zur Anfertigung des Produkts beleuchtet. Natürlich schließen Besichtigungen eine Verkostung und Vorführung mit dem hauseigenen Maitre Chocolatier ein. Dabei steht es jedem Besucher frei zu entscheiden, das kleine aber feine Schokoladendorf im Alleingang oder mit einem Führer in Augenschein zu nehmen.

Den eigenen Horizont erweitern

Das Belgian Chocolate Village beantwortet alle offenen Fragen, die sich die meisten Besucher wahrscheinlich rund ums Thema Schokolade stellen. Mit welchen Kulturen und Traditionen ist das braune Gold verbunden? Welche Facetten bietet die belgische Schokoladenwelt? Dazu erwartet Gäste des Hauses ein einladendes Schokoladencafé, in dem sich Besucher für einen Streifzug in die zum Museumskomplex gehörige Boutique oder das Tropengewächshaus stärken können. Dieses Tropengewächshaus ist für eine Stadt wie Brüssel natürlich einzigartig. Diese Kakaoplantage im Miniformat verspricht ideale Anbauvoraussetzungen, bei denen exotische Pflanzen gedeihen können. Bananenstauden und Kakaobäume sind nur einige dieser Gewächse, die hier mitten in Brüssel gedeihen. Zudem erblicken Besucher in dieser Plantage Pfeffer- und Vanillegewächse oder Ingwer.

Kleine schmackhafte Souvenirs im Schokoladenmuseum sichern

Ein weiterer Teil des Schokoladen- und Kakaomuseums ist das Schokoladenatelier, in dem Chocolatiers ihr Können unter Beweis stellen. Neben "Schokoladenklassen" gehören Workshops zum regelmäßigen Veranstaltungsprogramm dazu. Wer schon immer wissen wollte, wie Azteken oder Mayas Kakao anbauten oder die wie Kakaobohne eigentlich in europäische Gefilde gelangte, wird im Belgian Chocolate Village auf diese Fragen eine Antwort finden. Natürlich gibt es vor Ort auch eine kleine Verkaufsstelle, an der verschiedene Gaumenfreuden zur Verfügung stehen. Wer den Besuch im Schokoladenmuseum mit einem besonderen Erlebnis verbinden möchte, sollte im Vorfeld eine Reservierungsanfrage stellen. Diese Anfrage ist beispielsweise erforderlich, um an Führungen teilzunehmen, Geburtstage im Belgian Chocolate Village zu feiern, Bier und Schokolade zu verkosten oder Spezialbesichtigungen durchzuführen. Das Museum verteilt sich über mehrere Stockwerke.

Einem Chocolatier bei seiner Arbeit über die Schulter schauen

Die Vorführungen des Chocolatiers finden bei der Choco-Story Brussels tagsüber während der regulären Öffnungszeiten statt. Hierbei nehmen sich die Chocolatiers genügend Zeit, um die Besucher über die traditionelle Produktion belgischer Pralinen zu informieren. Das Schokoladen- und Kakaomuseum empfängt seine Besucher montags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Als Einzeltarife werden für Erwachsene 6 Euro, Studenten sowie Senioren 5 Euro sowie für Kinder über sechs Jahre 3,50 Euro berechnet. Gruppentarife für mindestens 15 Personen versprechen einen Eintritt zum Vorzugspreis. Wer im Schokoladenmuseum in Brüssel an einem Workshop teilnehmen möchte, muss pro Person mit Zusatzkosten von 15 Euro rechnen. Museumsvorführungen werden je nach Sprache für 60 oder 75 Euro angeboten.

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