BRUESSEL-GUIDE
STADTPLAN

 

 SHOPPING

In Brüssel gibt es alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen, die Stadt ist ein Shoppingparadies. Die Geschäfte, Galerien und Märkte sind gut über die ganze Stadt verteilt - wo kauft man was? Hier gibt’s allgemeine Informationen, Preise, Öffnungszeiten.

Brüssel - Shopping

(1) Place Louise (Ixelles), (2) Galeries Royales (Quartier Ilot Sacre), (3) City2 auf der Rue Neuve (Quartier Marais-Jacqmain),
(4) Trödelmarkt auf dem Place de Balle (Quartier des Marolles), (5) Möbel und Antiquitäten auf der Rue Minimes (Quartier  des Marolles), (6) Design auf der Rue Dansaert (Quartier Saint-Gery-Dansaert),
(7) Stylisches auf der Rue de la Paix, (Ixelles), (8) Ramona auf der Rue de la Grande Ile (Quartier Saint-Gery-Dansaert), (9) Olivier Strelli auf der Rue Dansaert (Quartier Saint-Gery-Dansaert)

Einkaufen in Brüssel bis zum letzten Cent

Das Angebot ist riesig. In Brüssel gibt es wunderschöne Läden, auch abseits vom Mainstream, herrliche Galerien und viele Märkte - in neunzehn Innenstädten.
Die Metropole ist stark geprägt vom Einzelhandel: Es gibt viele kleine und mittlere Geschäfte, die in ihrer Nische Umsatz machen - man findet Spezialgeschäfte für alles.
Viele Läden sind liebevoll dekoriert, man fühlt sich in eine andere Welt versetzt. Die meisten Läden in den alten Häusern sind eher klein und eng, aber der Eindruck täuscht oft: Viele erstrecken sich über mehrere Stockwerke, und zum Teil sind auch die Keller oder Innenhöfe genutzt. Abenteuerlich!

“Schaufenstergucken” ist in Brüssel göttlich und wird aufgrund der vielen einladenden und interessanten Dekos und Auslagen auch fleißig zelebriert.

PREISE:
Wenn man sich etwas auskennt, kann man sehr günstig zuschlagen. Die Preise sind im Durchschnitt mit denen in Deutschland vergleichbar. Lebensmittel sind oft etwas teurer, vieles andere (vor allem Schuhe und Kleidung) dafür wesentlich günstiger. Richtige Schnäppchen gibt es auch auf den unzähligen Trödelmärkten. Spottbillig ist es in Brüssels bunten Multikulti-Vierteln.
Aber auch in Brüssel variieren die Preise zum Teil sehr stark - Vergleiche lohnen sich und sind bei dem großen Angebot auch kein Problem.

EINKAUFEN IN VIELEN QUARTIEREN UND 19 KOMMUNEN:
Unwissende Besucher haben wohl zum Teil den Eindruck, dass man in Brüssel gar nicht so gut einkaufen kann wie in anderen Metropolen, obwohl es viele schöne Geschäfte gibt. Die Shoppingviertel scheinen kompakt und münden oft schnell in Wohn- oder Büroviertel. Jedoch ist die Stadt ein hochkarätiges Einkaufsparadies mit unzähligen verschiedenen Zentren - das muss man wissen:
Neben dem großen Hauptgeschäftszentrum um Rue Neuve gibt es in der Unterstadt noch viele weitere Geschäftsviertel, die oft auf bestimmte Waren spezialisiert sind.
In der Oberstadt gibt es eine weitere vollwertige Innenstadt, die Luxusversion der Brüsseler Unterstadt - das wissen viele Kurzbesucher gar nicht. Auf den großzügigen Prachtboulevards im und rund um Quartier Louise gibt es alles, was sündhaft viel Geld kostet.
Dann wären da noch die 18 weiteren Städte, die zu Brüssel verwachsen sind: Neben eigenem Stadtzentrum beherbergen sie zum Teil gleich mehrere Einkaufsviertel - mit Einkaufsstraßen und -galerien bis hin zum Stadtrand. Metro oder Tram verbinden die abgelegenen Zentren perfekt.

SHOPPINGVIERTEL:
Die besten Einkaufsviertel in Brüssel:

Unterstadt
Quartiere Ilot Sacre, Saint-Jacques 3 / 4 Bourse (Pralinen, Leckereien, Souvenirs, Schmuck, Handarbeit, Bücher, Comics, Platten)
Quartier Marais-Jacqmain
1 / 3 / 4 / 5 De Brouckere (internationale Modeketten, Kaufhäuser, Elektro, CDs, Lebensmittel, sonstiges)
Quartier Saint-Gery-Dansaert
3 / 4 Bourse (junge, belgische Mode, Design, Einrichtungsgegenstände, Platten)
Quartier Sainte-Catherine
1 / 5 Sainte-Catherine (Lebensmittel, verschiedenes)
Quartier des Marolles
2 / 3 / 4 / 6 Porte de Hal (Trödel, Antiquitäten, Kunst, Möbel, Design, Einrichtungsgegenstände, Ramsch)

Oberstadt
Quartier des Sablons 2 / 6 Louise (Pralinen, Antiquitäten, Möbel, Kunst, Schmuck)
Quartier Louise
2 / 6 Louise (Designermode, Schmuck, Luxus)
Ixelles Matonge / Saint-Boniface
2 / 6 Porte de Namur (afrikanisches, trendiges, Comics), Bailli-Chatelain Tram Lesbroussart (Designermode, buntes)

GALERIEN:
Es gibt unheimlich viele, ausgedehnte Einkaufsgalerien. Alles mögliche: historisch, modern, prachtvoll, schäbig, riesig, klein, teuer, billig. Und das überall, bis hin zum Stadtrand.
Man kann sich bei Regen bestens in der Stadt aufhalten und einkaufen; die vielen Galerien gehen zum Teil ineinander über oder man muss nur kurz über die Straße, um in die nächste zu huschen. Vor allem die kleinen Galerien sind oft sehr versteckt, man muss die Augen aufhalten.
Nahezu jede Kommune außerhalb der Innenstadt leistet sich ein eigenes großes oder gleich eine ganze Ansammlung von Einkaufszentren.

Die meisten Galerien liegen rund um die Rue Neuve, auch das größte belgische Einkaufszentrum, City2
2 / 3 / 4 / 6 Rogier. Besonders prachtvoll sind die Galeries Royales 1 / 5 Gare Central in der Nähe des Grand Place, genau so edel auch die moderneren Galerien Porte Louise, Espace Louise und Toison d’Or in der Oberstadt 2  / 6 Louise. Interessant, nicht nur wegen der Architektur, sind auch Galerie du Centre 1 / 5 De Brouckere und Ravenstein 1 / 5 Gare Central. Kleine Schmuckstücke sind z.B. Galerie du Nord 1 / 3 / 4 / 5 De Brouckere, oder auch Galerie Bortier 1 / 5 Gare Central. Ein echter Kulturschock und ein Erlebnis ist die afrikanische Galerie d’Ixelles in Matogne 2 / 6 Porte de Namur. Tipps am Stadtrand sind unter anderem Woluwe Shopping 1 Roodebeek in der gleichnamigen Kommune, Basilix Gare Berchem in Berchem, oder Westland Shopping Bus Westland Shopping in Anderlecht.
Ein besonderes Schauspiel: Auf den Café-Barhockern in den Gängen der edlen Galerien in der Oberstadt sitzen schon morgens Champagner schlürfende, ältere Damen und Herren, die in feinster Abendgarderobe gekleidet sind.

STRASSENMÄRKTE:
Belgien ist für seine (Trödel-) Märkte bekannt. Da Brüssel aus neunzehn Städten besteht, gibt es ein besonders reiches Angebot. Viele Märkte finden täglich statt, meist aber am Wochenende. Es wird kräftig und laut gefeilscht, in allen Sprachen.
Besonders interessant und weltberühmt ist der Trödelmarkt auf dem Place du Jeu de Balle (täglich seit 1919).
Sonntag ist der Tag der Märkte in Belgien. Die Belgier lassen sich die Shoppingwut Sonntags nicht nehmen. Wenn die Geschäfte geschlossen haben, wird auf der Straße weitergekauft, das hat Tradition. Das Angebot ist riesig und es ist unglaublich viel los. Man kann die ungewöhnlichsten Dinge kaufen... alles!

Ein paar gute Markt-Tipps für Sonntage:
Grand Place
3 / 4 Bourse (Blumen)
Grand Sablon
2 / 6 Louise (Antiquitäten, Kunst)
Place du Jeu de Balle
2 / 3 / 4 / 6 Porte de Hal (Trödel, Antiquitäten, Kunst, Einrichtungsgegenstände, Möbel, Ramsch)
Gare du Midi
2 / 3 / 4 / 6 Gare du Midi (Obst, Gemüse, Gewürze, Kleidung, Stoffe)
Abattoirs d’Anderlecht
2 / 6 Clemenceau (Kleidung, Elektronik, CD’s, Kunst- und Gebrauchsgegenstände, Werkzeug, Lebensmittel)
Parvis Saint-Gilles
3 / 4 Parvis de Saint-Gilles (Lebensmittel, Blumen)
Rue du Fort, Saint-Gilles
3 / 4 Horta (Trödel)
Place Flagey, Etangs d’Ixelles
Tram Flagey (Lebensmittel, Blumen, verschiedenes)
Jette Miroir
Gare Jette (verschiedenes)

ZEITEN:
Es gibt keine geregelten Öffnungszeiten. Die Geschäfte haben in der Regel von 10 bis 19 Uhr geöffnet, Freitags länger, und Samstags bis 18 Uhr. Samstags ist der Trubel in der Stadt einfach umwerfend.
An Sonn- und Feiertagen kann man auf Märkten alles kaufen, es sind aber auch einige Geschäfte  in verschiedenen Quartieren und Kommunen geöffnet; shoppen sollte man aber besser an anderen Tagen. Mit Ausnahme des recht großen Delhaize-Supermarktes auf dem Boulevard Anspach haben auch die Supermärkte geschlossen.



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