|
|
 |
|
|
|
Alles zum Nahverkehr in Brüssel: Tickets, Bus, Tram, Metro, Linienplan, RER, Taxi, Auto.
|
|
 |
 |
|
Brüssels Nahverkehr zeichnet sich durch ein gutes Liniennetz (die Brüsseler Verkehrsgesellschaft STIB betreibt Linien mit einer unglaublichen Gesamtlänge von über 600km) und eine hohe Taktdichte aus. Fast alles erreicht man schnell mit der Metro, die sehr übersichtlich ist. Nachts zwischen etwa 0:30 und 5:30 Uhr wird der Nahverkehr komplett eingestellt. An Wochenenden jedoch verkehren Nachtbuslinien bis 3 Uhr. Der zentrale Abfahrtspunkt ist der Place de Brouckere.
Tickets: Es gibt in Brüssel keine Preisstufen oder Zonen, mit allen Tickets kann man durch die ganze Region de Bruxelles-Capitale reisen, und dabei jedes Verkehrsmittel nutzen. Tickets kann man an einfach zu bedienenden Automaten in allen Metrostationen, in größeren Stationen auch an Schaltern kaufen. Fahrer in Trams und Bussen verkaufen nur Einzeltickets, und die kosten dort 0,30€ mehr. Alle Tickets müssen bei jedem Ein- / Umsteigen neu abgestempelt werden. Jump 1 voyage, 1,70€: Der normale Einzelfahrschein gilt eine Stunde. Achtung: Bei den Fahrern kostet das Ticket 2€! Aller-Retour, 3,30€: Hin- und Rückfahrt innerhalb von 24 Stunden. Jump 5 voyages, 7,30€: Fünfmal eine Stunde. Jump 10 voyages, 12,30€: Zehnmal eine Stunde. Jump un jour, 4,50€: Tagesticket (gültig für eine Person; an Wochenenden inzwischen nicht mehr für zwei Personen gültig!). Carte 3 jours, 9,50€: Tagesticket für drei Tage.
 |
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
METRO:  Die sechs Metrolinien der Hauptstadt verkehren hauptsächlich unterirdisch, sonst auf eigenen Trassen. Es gibt 69 Metrostationen. Die Linien 1, 5 und 6 verbinden Vororte mit der Stadt; auf dem im April 2009 geschlossenen Ring verkehren die Linien 2 und 6. Diese vier Linien sind vollwertige Metros. Die Linien 3 und 4 sind Premetros, unabhängige Straßenbahnen, die im Zentrum unterirdisch, und sonst auf eigenen Trassen fahren. Die Metro ist extrem schnell, in weniger als einer halben Stunde ist man am Stadtrand. Sie erinnert an eine Achterbahn - bergauf, bergab, nach draußen und wieder in den Tunnel, und das mit einem strammen Beschleunigungs- und Bremsvermögen. Die Brüsseler Metro ist sehr interessant, denn die Stationen wurden von Künstlern gestaltet. Zum Teil gibt es richtig tolle Kunstwerke zu sehen, die man erkunden kann, während man mit beruhigender Musik beschallt wird. In den Bahnen wird auch Musik gemacht, aber nicht vom Band, sondern live. Man sollte immer auf die Beschilderungen in den Stationen achten, denn diese gleichen manchmal ganzen unterirdischen Welten, vor allem, wenn sie noch mit unterirdischer Tram oder Eisenbahn verbunden sind. Es gibt auch viele Ein- und Ausgänge - zum Teil liegen die Zugänge zweier Stationen nur wenige Schritte auseinander. Partner Site: Fotos der Brüsseler Metro
 Karte vergrößern
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
TAXI:
Taxen können auf der Straße angehalten werden, man kann einen Taxistand aufsuchen, oder ein Taxi telefonisch bestellen. Hält man ein Taxi an, sollte man darauf achten, dass es sich um ein Taxi der “Region de Bruxelles-Capitale” handelt. Es gibt verschiedene Firmen, die meisten Taxen sind weiß oder schwarz. Ob ein Taxi frei ist, sieht man nicht an der Dachbeleuchtung, sondern daran, dass ein weißes Schild mit der Aufschrift “Libre” auf der Seite des Beifahrersitzes an der Frontscheibe heruntergeklappt ist. Bestellt man ein Taxi telefonisch, muss man wissen, dass es für die verschiedenen Taxiunternehmen keine zentrale Telefonnummer gibt. Eine Auflistung der Unternehmen und Telefonnummern ist hier zu finden. Die Preise sind mit denen in Deutschland vergleichbar, außerhalb und vor allem nachts wird es teuer.
Nachts zwischen 23 und 6 Uhr können von knapp 200 Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs Sammeltaxen genutzt werden, die nach vorheriger Bestellung unter der Telefonnummer 02 800 36 36 halbstündlich (volle und halbe Stunde) von den Haltestellen abfahren. Fahrten unter 3 Kilometern kosten 5€ pro Person, längere Fahrten kosten 8€. |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
AUTO IN BRÜSSEL:
Man sollte sich in Brüssel auf riesige oder viel zu enge, hügelige Straßen, zahllose Unterführungen und kilometerlange Tunnel, Megakreuzungen und Kreisverkehre, brodelnden Verkehr, Millimeterarbeit, und Parkplatznöte einstellen. Die Belgier sind zudem für wilden Fahrstil bekannt, der in Brüssel scheinbar besonders aufblüht. Vorsicht: Es gibt immer mehr moderne Radarfallen in Form digitaler Kameras. Etwas Grundorientierung sollte man unbedingt mitbringen, sonst versteht man die Schilder und Wegweiser nicht. Bei einem längeren Aufenthalt empfiehlt es sich, Hotelparkplätze zu nutzen. Wer nur einen Tag in Brüssel verbringen und kein Geld in Parkhäusern lassen möchte, und nicht vor öffentlichem Nahverkehr zurückschreckt, kann kostenlos am Stadtrand auf einem der zehn P&R-Plätzen parken und dann mit Bus, Tram oder Metro ins Zentrum fahren. Fast überall gibt es Parkschein-Automaten; ab 18 Uhr und an Wochenenden ist das Parken gratis. Bitte auch die Rubrik 'Wissenswertes' beachten! |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|