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QUARTIER DES MAROLLES 1000 zu Bruxelles-Ville
2 / 3 / 4 / 6 Porte de Hal ebru.be
   
Brüssels buntes, extrem hügeliges und volkstümliches Trödelviertel, in dem Pieter Brueghel d. Ä. lebte. Hier ist immer etwas los! Gerade in den letzten Jahren ist das Quartier des Marolles sehr trendy geworden.
Die Marollien, wie sich die Bewohner nennen, Brüsseler Urgesteine, sind ein sehr ausgeflipptes und offenes Volk. Das merkt man auf den Straßen. Das Viertel ist verrückt und durchgeknallt. Man spricht eine ganz eigene Sprache: eine Mischung aus Französisch, Flämisch und Spanisch. Alles trifft sich auf dem Place de Balle mit seinem weltbekannten Trödelmarkt.
Wenn ein Marollien sagt, er geht seine Tante besuchen, meint er in Wirklichkeit einen Besuch im Pfandhaus - das Quartier ist seit jeher Brüssels Armenhaus. Zwischen den schmuddeligen, bunten Straßen fallen gelegentlich heftige Wohnhochhäuser auf. Im unteren Teil, im Westen des Viertels, leben überwiegend Marokkaner.
Luftbild / Karte / Stadtplan:
größte Sehenswürdigkeiten:
Palais de Justice
Das monströse Gerichtsgebäude wurde zwischen 1866 und 1883 im Stil des Eklektizismus errichtet und war damals das größte Gebäude der Welt. Die Grundfläche ist 160 Meter lang und 150 Meter breit. An Werktagen kann das Bauwerk frei besichtigt werden. Wer Lust auf ein umwerfendes Erlebnis hat, kann auf eigene Faust einen Rundgang durch das Gerichtsgebäude machen, durch dass der Architekt spuken soll. (Mo-Fr bis 15 Uhr)
Place Poelaert
Vom Vorplatz des Palastes hat man eine gute Aussicht auf das Quartier und halb Brüssel.
Lift
Vom Place Poelaert kann man zur Rue des Minimes herabfahren.
Eglise Saints-Jean et Etienne aux Minimes
Place du Jeu de Balle (Bild oben)
 Weltbekannt und beliebt ist der Trödelmarkt auf dem Place du Jeu de Balle, der hier ohne Unterbrechung täglich seit 1919 stattfindet. Rundherum gibt es Trödelläden und schöne Cafés.
Notre Dame Immaculee (Bild oben) Die Kirche am Place du Jeu de Balle.
Rues Blaes / Haute
Die Haupteinkaufsstraßen im Quartier.
Porte de Hal
Das alte Stadttor aus dem Jahr 1357 sieht aus wie eine märchenhafte Burg, wurde für verschiedenste Zwecke genutzt - vom Speicher bis zum Gefängnis - und war danach das erste Museum Europas. Nun ist es ein Museum für Stadtbefestigungen. Von der Aussichtsplattform hat man eine gute Aussicht auf die südliche Stadt.
Notre Dame de la Chapelle
Besonders schöne Kirche, einen Steinwurf vom Sablon.
Chapelle des Brigittines
Gare Chapelle / Recyclart
Brüssels urbanes Kulturzentrum schlechthin. In dem Bahnhof gibt es diverse Ausstellungen, Veranstaltungen, ein Café, Konzerte und Clubnächte. Dauerhaft kann man in Gängen und auf Bahnsteigen hochqualitative Grafitti-Kunst bestaunen. Programm
Shopping: Abgesehen vom Trödelmarkt gibt es viele interessante Geschäfte, vor allem für Antiquitäten, Kunst, Möbel, Design, Einrichtungsgegenstände und Design. Es gibt sowohl günstige Trödelläden, die aussehen wie vollgepackte Speicher, als auch sündhaft teure Geschäfte, in denen man seltene Designobjekte kaufen kann.
Essen / Trinken / Ausgehen: Man kann schön und günstig essen und trinken. Abends wird es eng und laut in den schmalen, hügeligen Gassen. Es gibt so einige Cafés, Bars und Clubs. Clubtechnisch ist man hier sowieso im Schlaraffenland: In den Marollen selbst gibt es viel (Fuse, Food und Recyclart sind die bekanntesten Clubs), auch einige Clubs im Zentrum und Ixelles erreicht man zu Fuß in nur 10 Minuten. So richtig zur Ruhe kommt das Viertel nie, der Trubel der Nacht geht direkt in den Trubel des Trödelmarktes über. Ein Cafe, Apero oder ein Frühstück ist nach dem Feiern um 6 Uhr morgens deshalb kein Problem: Die Cafés am Markt haben dann schon wieder geöffnet.
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