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QUARTIER ILOT SACRE 1000 zu Bruxelles-Ville
1 / 5 Gare Central, 3 / 4 Bourse ilotsacre.be
   
Die heilige Insel ist das mittelalterliche Herz von Brüssel. In diesem Gebiet, welches man als perfektes Ensemble großartiger Gebäude ansehen kann, sind seit einigen Jahrzehnten bauliche Veränderungen für immer untersagt.
Die Gegend ist mit ihren Restaurants und Pralinenläden als Bauch von Brüssel bekannt.
Luftbild / Karte / Stadtplan:
größte Sehenswürdigkeiten:
Grand Place (Bild oben)
Einer der schönsten Plätze Europas. Der Große Markt wurde 1695 durch den Beschuss französischer Truppen fast vollständig zerstört, und daraufhin mit geschlossener barocker Fassadenfront neu aufgebaut. 1998 wurde der Platz als Ensemble in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Brüssels Stadtmittelpunkt aus dem 17. Jahrhundert bleibt jedem Besucher in Erinnerung. Dort steht das Rathaus, das prachtvolle Maison du Roi und das Maison des Ducs de Brabant. Dazwischen wundervolle Zunfthäuser mit reichst verzierten Fassaden, die man sich stundenlang anschauen könnte. Jedes Haus hat einen Namen - zum Teil sind sie sehr lustig: Nr. 4 Le Sac (Der Sack), Nr. 10 L’Arbre d’Or (Der goldene Baum), Nr. 13 La Renommée (Der Ruhm), Nr. 14 L’Ermitage (Die Einsiedelei), Nr. 17 Le Pot d’Étain (Der Zinntopf), oder Nr. 25 La Taupe (Der Maulwurf)...
Hotel de Ville
Das Rathaus mit seinem 96 Meter hohen filigranen Turm entstand im 15. Jahrhundert und ist mit seinem reichen Dekor ein Glanzstück Brabanter Gotik. Auf der Spitze des Turms steht eine große vergoldete Statue des mit dem Drachen kämpfenden Erzengels Michael, dem Patron der Stadt Brüssel. Wunderschön, aber selten gefunden: der Innenhof. Hier gibt es zwei sehr schöne Brunnen, aber interessanter ist der Stern auf dem Boden - wer darauf steht, befindet sich auf dem Nullkilometer Belgiens.
Galeries Royales
Die beindruckenden Luxusgalerien wurden 1847 eröffnet. Sie zählen zu den schönsten historischen glasüberdachten Galerien der Welt, und galten als Vorbild für die Galerien in Mailand. Früher musste man Eintritt bezahlen, um durch die Galerien flanieren zu dürfen. Auch bei schlechtem Wetter konnte man sich hier schon immer stundenlang aufhalten - sogar ein Theater und ein Kino gibt es - wenn man denn genug Geld hat.
Rue des Bouchers
Brüssels Fressgassen, auch Bauch von Brüssel genannt. Im bunten, mittelalterlichen Gassengewirr reiht sich ein Restaurant neben das andere. Wegen den Tischen und Stühlen und den reichen Meeresfrüchte-Auslagen bleibt nur ein schmaler Durchgang, durch den sich die Menschenmassen schieben. Achtung: Viele Restaurants sind “für Touristen”. Wenn man in den Fressgassen essen möchte, sollte man sich an die Traditionsrestaurants halten, in denen auch Brüsseler einkehren.
Jeanneke Pis Das weibliche Gegenstück zu Manneken Pis.
Chapelle de la Madeleine
Galerie Bortier
Wunderschöne kleine Galerie für Bücherfreunde.
Eglise Saint-Nicolas
An den Seitenfassaden der kleinen mittelalterlichen Kirche kleben alte Miniaturhäuser, in denen es Juweliere und andere kleine Geschäfte gibt. Sieht sehr kurios aus, ist aber historisch und echt.
Bourse
Der beeindruckende Finanztempel aus dem Jahr 1873 beherrscht mit seinem damals sehr modischen Eklektizismus den Place de la Bourse am Boulevard Anspach. Das geschäftige Treiben des Platzes kann man gut von den Treppen vor dem Haupteingang beobachten.
Shopping: Pralinen, Leckereien, Souvenirs, Schmuck, Handarbeit, Bücher, Comics, Platten.
Essen / Trinken / Ausgehen: Die Gassen sind voll bei Tag und Nacht. Besonders romantisch ist es hier, da die alten Prachtgebäude wunderschön beleuchtet sind. Besonders bunt ist es in den Fressgassen. Es gibt alte Traditionslokale und edle Bars, und ein paar kleinere Clubs.
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